Personalrat für die wissenschaftlich Beschäftigten (WPR)

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Informationen

für alle wissenschaftlich Beschäftigten der Universität Rostock

Keine Leiharbeit an der Universität Rostock

Es wird keine Vereinbarung zur Leiharbeit an der Universität Rostock geben.

Nach über einjährigen Verhandlungen zwischen der Dienststelle und dem Personalrat für die nichtwissenschaftlich Beschäftigten (NPR) über eine Vereinbarung zur Leiharbeit an der UR, sind diese gescheitert.

In unserer Personalversammlung (NPR) am 02. September 2014 haben wir über die Verhandlungen berichtet und welche Kriterien für den NPR die ausschlaggebenden sind (siehe unten).

Jörg Häfke, Vorsitzender NPR
04.02.2015

"Jeder vierte Deutsche hat ein atypisches Arbeitsverhältnis und schlägt sich als Mini-Jobber oder Leiharbeiter durch, hat oft nur eine befristete Stelle oder arbeitet in Teilzeit."
Studie „Flexible Arbeitswelten" Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 2014.

Auch für die öffentliche Hand wird der begrenzte Einsatz von Leiharbeit immer mehr zu einem wichtigen Instrument, flexibel und kurzfristig Personalengpässe auszugleichen.

Leiharbeit für die Universität Rostock, dieses Ansinnen hat die Dienststelle auf Grund der schwierigen Personalsituation und kurzfristiger Personalprobleme in der Universität in den Personalrat für die nichtwissenschaftlich Beschäftigten (NPR) getragen.

Achtung Stolperstein: Die Dienststelle konfrontiert den NPR mit der Möglichkeit der Inanspruchnahme von Leiharbeit. Wohin geht der Weg?

Der NPR hat sich in ersten Gesprächen deutlich zu einer strikten Ablehnung positioniert. Weitere Beratungen im Gremium führten zu der Entscheidung, dass der NPR, im Rahmen seiner Einflussmöglichkeiten, die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Leiharbeit mitbestimmt. Die Anforderungen / Bedingungen des NPR müssen in einer Vereinbarung mit der Dienststelle festgeschrieben werden.

Da die Dienststelle an dem Vorhaben festgehalten hat, führten weitere Diskussionen im Gremium zu folgender Einigung: Es gilt immer der Grundsatz der Prüfung, ob Personalengpässe als Unterstützung der Mitarbeiter nicht auf andere Weise gelöst werden können als mit Leiharbeit und dass die Überlassung nur "vorübergehend" erfolgt.

  1. Der Einsatz von Leiharbeit erfolgt an der Einsatzstelle für höchstens 6 Monate
  2. Bildung eines universitätsinternen Pools durch Interessenbekundungen von Teilzeitkräften bzw. Umsetzungswilligen auch an den für Zeitarbeit in Betracht kommenden Tätigkeiten.
  3. Der Einsatz von Zeitarbeitskräften erfolgt ausschließlich zur Abfederung von Arbeitsspitzen und zur Überbrückung bei schwierigen Stellenbesetzungsverfahren unter klarer Benennung einer Höchstdauer, für:
    • Ausfallzeiten durch längerfristige Krankheit oder Reha
    • Zeiten bei laufenden Ausschreibungs-/Besetzungsverfahren unter Maßgabe, dass Ausschreibungen angebahnt bzw. bereits veröffentlicht wurden
    • Besetzungszeiten, die auf Grund sehr kurzer Beschäftigungszeiten Ausschreibungen nicht rechtfertigen
    • Besetzungslücken auf Grund der Bewerberlage unter Nachweis der fortgesetzten Bemühungen um originäre Besetzungen und das Zugeständnis der fachlichen Mit-Bewertung der Bewerberlage durch den PR
  4. Nachweis der Nicht-Abdeckung einer bestimmten Leistung aus dem Pool nach Nr. 2
  5. In den von Nr. 2.-4. abweichenden Fällen erfolgt durch D4 gemeinsam mit PR eine gemeinsame Einzelfallprüfung im Rahmen eines Erörterungstermins nach dem PersVG.
  6. Die Dienststelle sichert die Einzelheiten der Anwendung des TV-L durch vertragliche Vereinbarung mit dem Verleiher.
  7. Die Vereinbarung wird für die Dauer von einem Jahr abgeschlossen und nach erfolgreicher Evaluierung durch PR und Dienststelle fortgeschrieben.
Was tun, wenn die Arbeitsbelastung zu hoch wird?

Jeder einzelne Mitarbeiter (aber auch ein Team) hat das Recht, eine Gefährdungsanzeige zu verfassen. Laut Arbeitsschutzgesetz ist der einzelne Beschäftigte verpflichtet, Überlastungen dem Arbeitgeber anzuzeigen – vorausgesetzt aus der Überlastung ergibt sich eine Gefährdung der eigenen Gesundheit und Sicherheit oder eine Gefährdung anderer Personen. Sanktionen aufgrund einer Gefährdungsanzeige sind nicht zulässig.

Weitere Informationen und ein Musterschreiben finden Sie unter:

Gefährdungsanzeige

Hochschulinformationstag und die Lange Nacht der Wissenschaften

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

der Hochschulinformationstag und die Lange Nacht der Wissenschaften findet an einem Samstag in diesem Jahr statt.

Im letzten Newsletter des Rektors vom 17. Februar 2014 ermunterte Prof. Schareck zum Mitmachen und bittet die Mitarbeiter um Unterstützung zum Hochschulinformationstag  und die Lange Nacht der Wissenschaften. Darüber hinaus weist er darauf hin, dass in diesem Jahr erstmals Hochschulinformationstag und Lange Nacht der Wissenschaften zusammen gelegt wurden um wertvolle Synergieeffekte zu nutzten.

Es werden für diese Doppelveranstaltung bestimmt viele fleißige Hände benötigt, um einen reibungslosen Ablauf für beide Veranstaltungen zu gewährleisten. In den nächsten Tagen könnte Ihr Fachvorgesetzter bestimmt auftauchen und Sie fragen, ob Sie für diese Doppelveranstaltung am Samstag dem 17. Mai zur Verfügung stehen. Ich kenne nicht Ihren Terminkalender, aber vielleicht gehören Sie zu denen, die sagen: "Na klar ich bin dabei!"

Dann steht Ihnen für diese Arbeit am Samstag ein Zuschlag gemäß § 8 TV-L zu und Ihr Fachvorgesetzter muss Überstunden (für Vollzeitbeschäftigte) und Mehrarbeit (für Teilzeitbeschäftigte) beim Dezernat Personal-und Personalentwicklung beantragen. Diese reichen dann einen mitbestimmungspflichtigen Antrag (§70 PersVG M-V) beim Personalrat ein. Den Zeitausgleich für die geleistete Überstunde bzw. Mehrarbeit gleichen Sie dann zeitnah aus.

Dasselbe trifft für die Lange Nacht der Hausarbeiten, die am 6. März 2014 (einem Donnerstag bis 24 Uhr) stattfindet.

Für Nachfragen steht der Personalrat (NPR) gern zur Verfügung.

Jörg Häfke
28.02.2014

Informationsmaterial

für alle wissenschaftlich Beschäftigten der Universität Rostock

Archiv ausgewählter Informationsmaterialien

für alle wissenschaftlich Beschäftigten der Universität Rostock

  • Infoblatt-20130923-AuszuegeZVfgHS.pdf135 KWas ist bei Ihnen schon angekommen? - Auszüge aus der Zielvereinbarung zur Erlangung des Zertifikats zum audit familiengerechte hochschule (23.09.2013)
  • Flugblatt-Bfb-BAG wisszeitg-2011-06.pdf212 KBAG Urteil gegen den Missbrauch des WissZeitVG!; ver.di - Information zum Arbeitsrecht, Oktober 2011; Urteil BAG 7 AZR 827/09 des Bundesarbeitsgerichtes unter [http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=en&Datum=2011-6-1&nr=15460&pos=2&anz=3]
  • Infoblatt-20110610-Arbeitsbedingungen.pdf41 KMacht die Arbeit Spass? Alles OK am Arbeitsplatz? - Aufruf zu Vorschlägen für einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock (10.06.2011)
  • Infoblatt-20110530-TabellenabsenkungsbetragLehrer.pdf38 KGleichbehandlung für wissenschaftliche Mitarbeiter - Geltendmachung eines Anspruches auf Rückzahlung gem. §37 TV-L für wissenschaftliche Mitarbeiter mit Schwerpunkt Lehre (ehemals Lehrkräfte für besondere Aufgaben) (31.05.2011)